DANIEL DUBBE

Schmerzgrenze, Schmucknarbe

Schmerzgrenze, Schmucknarbe

Die Kritik fand euphorische Worte für Daniel Dubbes Erzählband „Wilde Männer, wenig Frauen“. Josef Quack schrieb in der FAZ: „Seine Devise fürs Schreiben lautet: Kein Gramm Fett. Er hält sich an die Grenzen der Kurzprosa. Seine Erzählungen kennen keine Umwege, Annäherungen oder Überleitungen. Seine Sätze streben eine knappe Präzision an, die innere Erlebnisse so gut wie die Ansichten oder Stadtviertel erfassen kann.“ Regisseur Uwe Schrader meinte im STERN: „Die Geschichten sind knapp, filmisch und mit einer unheimlichen Power erzählt; eine Direktheit ohne Umwege, ungemein lakonische Dialoge. Dubbe schreibt, wie Robert de Niro aussieht.“

 

Zwei Typen steigen in Hamburg in einen geliehenen Mercedes und fahren in Richtung Heidelberg. Unterwegs ändern sie ihre Pläne und kreuzen dann mehr oder weniger planlos durch die nördliche Hälfte der Bundesrepublik. Die Erzählung „Schmerzgrenze, Schmucknarbe“ unterstreicht erneut Dubbes Meisterschaft: in äußerst genauen Bildern, reduziert auf das Wesentliche, entwirft er nicht nur das Porträt des Dichters Norbert Hinterberger, sondern skizziert auch das Lebensgefühl eines Außenseiters und Rebellen, den man durchaus stellvertretend für einen ganz bestimmten Teil der deutschen Jugend sehen darf. In Dubbes Road Movie geht es um Literatur, Philosophie, Drogen, Waffen, Frauen, Poker.

„Beschrieben wird ein Dichter, der seine Alkoholsucht mit Bodybuilding bekämpft und am Ende behauptet, daß auch Baudelaire heute gesund leben würde.“ Jamal Tuschick, Info Tip

 

 

Daniel Dubbe: Schmerzgrenze, Schmucknarbe | Edition Bitter Lemon | 28 Seiten | signiert | ISBN: | VÖ: | 26,00 €

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