ECKART RANKE

Frenchies Leiche

Frenchies Leiche

Ein Kritiker schrieb über Eckart Eanke: „Der Autor macht kein Buch, er ist Buch in dem Sinne, wie Kafka Stil ist. Tonangebend in seinem Roman ist das Schizophrenische und geradezu primitiv zum Genialen Führende. … Dieses Buch ist ein Pokerspiel, ein Gratwandel zwischen konventionellem Wahn und angeblicher Wirklichkeit.“ Ranke ist der Literaturdesperado par excellence. Seine Geschichten lassen kaum Zeit zum Atemholen, seine Sprache hat einen Drive, ein Tempo, daß es einem schwindlig werden kann. Man muß lange suchen, bis man einen zweiten Autor findet, der eine so originäre, aber auch schockierende Sprache spricht. Ranke ist witzig, trocken humoristisch, pornographisch, trivial, ironisch, hard-boiled, gnadenlos, extrem, je wie es die Situation erfordert.

 

Ranke, der geheimste aller Geheimtips, hat vor nichts Angst und kennt keine Tabus. Was andere mit Ernst und Samtpfötchen anpacken, ist ihm gerade recht und immer einen Lacher wert. In der Trilogie „Frenchies Leiche“ hat seine Skandaltruppe mit der Aids-Hysterie zu kämpfen. Daß es dabei drunter und drüber zugeht, ist selbstverständlich.

 

„Eine vollkommen abgedrehte Story um einen Toten, um Suff und Sex und dabei so nah an der Wirklichkeit, so voller Kritik am deutschen Biedertum, daß es manchmal recht bitter wird. Mir scheint Ranke bei all seiner Originalität immer wie ein Seelenverwandter Oskar Maria Grafs, ähnlich derb, schnörkellos und geradeaus.“ Martin Pesch, Flugasche

„Ein Rollkommando macht Jagd auf Schwule. Getötet wird im Auftrag, und die Herren, die für Mord bezahlen, sind nach Ranke, die Herren dieser Welt. Nachträglich mit Aids infiziert, präsentiert man die Leichen der Öffentlichkeit.“ Jamal Tuschick, Info Tip

 

 

Eckart Ranke: Frenchies Leiche | Edition Bitter Lemon | 36 Seiten | signiert | ISBN: | VÖ: | 13,00€

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