HELMUT SALZINGER

Pschschh..., Sechs Versuche in en Ofen zu pinkeln

Pschschh..., Sechs Verschuche in den Ofen zu pinkeln

In seinen „unpopulären Gedanken“ plädiert Helmut Salzinger für einen Rückschritt und damit für die Zukunft. Seine Essays sind eine Kampfansage an Kapitalismus und Industriegesellschaft, an Verschwendung und Verschmutzung.

 

Dabei ist Salzinger Realist genug, um sich im Klaren darüber zu sein, daß seine Ideen Utopien sind. Trotzdem oder gerade deswegen macht er sich stark für eine Haltung, „die im Sakralen gründet“. Denn: „Dieser Haltung entsprechen Handlungen, die – nicht nur - im sakralen Bereich die allerstärksten Wirkungen zu entfalten imstande sind. Und uns steht die Entdeckung bevor, daß die Verabschiedung von der Industriegesellschaft in einem sakralen Raum stattfindet, der dies alles umgibt.“ In hierzulande einzigartiger Radikalität verknüpft der Ethnopoet Salzinger Dichtung und Leben. In ergreifender Weise interpretiert er zum Beispiel Melvilles Moby Dick neu; untersucht Benjamins Abhandlung „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ im Zusammenhang mit der earth-art aus der Wüste von Nevada aus heutiger Sicht; ermuntert uns, Tschernobyl als letzte Chance zu begreifen, dem atomaren Wahnsinn abzuschwören.

 

 

 

Helmut Salzinger: Pschschh..., Sechs Versuche in den Ofen zu pinkeln | Edition Bitter Lemon | 64 Seiten | signiert | ISBN: | VÖ: | 35,00 €

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