URS BÖKE / HERMANN BORGERDING / JERK GÖTTERWIND (Hg.)

Maulhure #1

Underground Literature - Stories, Poems, Lyrik

 In Maulhure #1 sind vertreten:

 

Heike Olschansky, Wolfgang Korte, Urs Böke, Hadayatullah Hübsch, Helmut Schida, Andreas Schmitt, Thorsten Nesch, Stefan Heuer, Hartmuth Malorny, Janine Pommy Vega, Ira Cohen, Florian Vetsch, Jürgen Ploog, Frank Bröker, Jörg Herbig, Marc Mrosk, Marcus Mohr, Hermann Brogerding, Jerk Götterwind, Robsie Richter, Johannes Witek, Florian Günther & Roland Adelmann

 

Presse

 

"Urs Böke lädt zum dritten Rundumschlag – und viele folgen seinem Aufruf. Diesmal in Form des Literaturmagazins Maulhure, welches zusammen mit Hermann Borgerdink & Jerk Götterwind nun in seiner ersten Ausgabe Veröffentlichung findet.

Aufmerksame kulturterrorismusLeser wie auch Interessenten der deutschen Untergrundliteratur wissen also, was die Stunde geschlagen hat: dreckige, mal gefühlvolle, mal zynische Texte gibt es zu lesen, Lyrik und Straßenprosa, immer irgendwo zwischen Alkohol, Absturz und löchriger Erinnerung pendelnd. In Maulhure hat er sich dazu eine nicht unbeachtliche Anzahl von Autoren mit an Bord geholt.

Maulhure stellt einen spannenden Überblick über deutsche Untergrundpoesie dar, den sich Leser gröberer Gangart durchaus gönnen sollten. Inhaltlich bietet es das gesamte Spektrum von leicht verdaulich bis zum Schlag in die Magengrube, und weiß vor allem durch einige stilistische Brüche Akzente zu setzen. Trotz kleinerer Schönheitsfehler ein überzeugender Einstand!"

(kulturterrorismus.de)

 

"Nach Jahren der Planung ist es endlich geschafft. Als Nachfolger vieler legendärer Literaturzeitschriften wie „Der Störer“, „Kopfzerschmettern“ oder „Cocksucker“ hat der Herausgeber des mittlerweile ebenfalls eingestellten „Ratriot“, Urs Böke, mit Unterstützung einiger anderer Underground-Verrückten endlich wieder ein Lit-Zine von Format in den Rinnstein gekippt – wobei von einem Fanzine nicht die Rede sein kann, kommt es doch in Buchform daher und nennt sich auch selbst Magazin (deshalb auch der relativ hohe Preis). Auf jeden Fall besticht die MAULhURE durch eine tolle Mischung aus Stories und Lyrix, die noch Mut zur Kritik haben und bewußt anecken, auch wenn sie damit durch die Selbstzensur des Literaturbetriebs durchrasseln. Das ist echt, unverfälscht, dreckig – so wie das reale Leben, das nicht im Dschungelcamp haust und grenzt sich damit wohltuend von der Beliebigkeit der Slampoetry oder der Hausfrauentauglichkeit von etlichen Lesebühnen ab. Bemerkenswert ist, dass die mittlerweile in die Jahre gekommenen Veteranen ihre jugendliche Underground-Pose gegen ernsthafte street credebility eingetauscht haben. War es früher manchmal schwer zu durchschauen, ob manche nur so taten als ob, erweist sich ein überwiegender Teil der Social Beatniks der 90er als ehrliche, antikommerzielle Schriftsteller. Mit Heike Olschansky und Janine Pommy Vega, die leider kurz vor Weihnachten starb, bleibt der Frauenanteil recht bescheiden, aber das Manko wird sich wohl nie ändern. Die MAULhURE tritt auf jeden Fall locker in die Fußstapfen ihrer berühmten Vorgänger und wird hoffentlich noch manches Highlight setzen."

Plastic Bomb

Maulhure #1

Taschenbuch | 92 Seiten | Sprache: Deutsch | Verlag: Edition PaperOne | 1. Auflage 6. Dezember 2010 | ISBN 978-941134-61-4

 

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