PETER KARABANOW /                           HARALD H. SCHRÖDER

... wenn wir gebückt gehen, sieht unser Himmel recht hoch aus

Gedichte und Photos

... wenn wir gebückt gehen

„Unter den vielen Lyrikbänden im alternativen Lager einer der wenigen, die man nicht nur ganz, sondern auch mehrmals lesen kann und wahrscheinlich wird. Und sich hin & wieder auch ein einzelnes Gedicht herauspickt, um der literarischen Langeweile in der Szene endlich mal wieder etwas Erfreuliches entgegenzusetzen. Die Gedichte von Peter Karabanov heben sich aus der Masse jener alternativ-lyrik bedeutsam heraus, weil dem Autor das selbstmitleidige Wimmern ebenso fehlt, wie der klotzige Ton der Kollegen aus der Szene. Teil gefühlvoll, teils mit klarem Verstand, manchmal ironisch-bissig, manchmal treffend kritisch zeichnen sich diese Gedichte aus, die den Alltag, unser Leben, die kleinen Neuigkeiten und großen Ängste beschreiben, andeuten, aufreißen, reflektieren.“ Jens Gehret, Amsterdam

 

„Nun aber zu den Fotos, die Harald H. Schröder beisteuerte. Schröder setzt nicht auf die technische Trickkiste derer mit den Fünftausendmarkkameras. Verfremdung liegt in den alltäglichen Gesten, Blick, Räumlichkeiten – zu sehen (und zu fotografieren) für den, der den entscheidenden, den verräterischen Augenblick abpaßt. … Das alles wirkt nicht arrangiert, sondern: es ist der verräterische Augenblick und ist zu den Texten derart montiert, daß es weder plump illustrativ ist, noch sich in einem vagen stimmungsmäßigen Zusammenhang erschöpft.“ Raimund Petschner, Berlin

 

Mit Fotos von Harald H. Schröder, Obersontheim-Hausen, Paria 1982, 87 S., OKart.

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