Die Stadtlichter Presse gibt es seit 1996.

Während von den großen Verlagen nur die gewinnträchtigen Autoren wie Kerouac, Burroughs und Ginsberg mit ihren Erfolgswerken vermarktet werden, will die Stadtlichter Presse dem interessierten Leser auch die unbeachteten Perlen anbieten, abseits des Mainstreams gelegen und ohne Aussicht auf Absatz beim Massenpublikum. Nach der bibliophilen Ausgabe von Snyders Riprap und einigen kleineren Veröffentlichungen wurde 2001 die Paperback-Reihe Heartbeats mit Lawrence Ferlinghettis A Coney Island of the Mind eröffnet. Bisher sind in dieser Reihe weit mehr als ein Dutzend Bände verschiedener Dichter der Beat Generation bzw. aus deren Umfeld erschienen, und ein Ende ist nicht abzusehen.

Die Stadtlichter Presse legt großen Wert auf qualitativ hochwertige Inhalte. Daher sucht sie den Kontakt zu Übersetzern, die, zum Teil selber Dichter, nicht nur ihr Handwerk beherrschen, sondern auch zur Seele der Texte finden. Meist sind die Ausgaben zweisprachig, bieten dem Leser damit die Möglichkeit des Vergleichs, und enthalten ein Vor- oder Nachwort, um Hintergründe des Werkes zu erhellen und umfassenderes Verständnis zu ermöglichen.

Längst wurde das Spektrum erweitert, erscheinen nicht mehr nur amerikanische Poeten in der Stadtlichter Presse. Ohne Beschränkung auf Genre oder Herkunft der Autoren werden Werke verlegt, die hierzulande noch keine Aufmerksamkeit fanden und die dem Verleger am Herzen liegen. Darunter der Gedichtband Schindäcker rauhe Gärten des Dichters Olaf Velte und ein Querschnitt durch das lyrische Schaffen des finnischen Dichters Claes Andersson.

Die Stadtlichter Presse ist ein Projekt, das bei der Umsetzung seiner Vorhaben dankbar auf die Mitarbeit und Hilfe von Freunden und Kollegen zurückgreift. Bei der Verwirklichung des Verlagsprogrammes geht es um die Verbreitung von Texten – Literatur, die dem Verleger und seinen Mitstreitern wichtig ist, anderen Lesern nahezubringen. Trotz der vielfältigen Unterstützung und gegenseitigen Hilfeleistung bedeutet jedes neue Buch einen großen finanziellen Aufwand. Oft dauert es Jahre, die für die Herstellung notwendigen Kosten einzuspielen. Doch davon bleibt die Lust an der Literatur und am Büchermachen unbeeinträchtigt.

 

Mehr Infos unter www.stadtlichterpresse.de