ALEXANDER SIESTENICH

Wir werden Riesen sein

Schluss mit cool und so.

Auf dem Lande, hinter den sieben Eifelbergen, entsteht seit jeher was Eigenes – in diesem Fall ein Kind, das wächst heran und wird zum Kerl. Der ist nicht zwingend irre in der Birne, eher beseelt. Glaubt er. Der will das Leben verstehen. Der will verstanden werden.

Popliteratur? In seiner Welt geht es sonntags noch in die Kirche, kleine Missgeschicke führen zu erbitterten Familienfehden. Wahrheit? Hier fahren die Halbstarken nicht Golf, sondern wie im »wahren Leben« Moped oder Traktor. 1968 und andere Umwälzungen der Zeit sind an den Menschen fast spurlos vorbeigegangen. Klar, dass unser Held schließlich in Berlin landet.

Alexander Siestenich hat ein Buch geschrieben: »Wir werden wie Riesen sein«. Das Buch ist lustig, drum ist es doch traurig. Rasant, indem es einer Sehnsucht nach Langsamkeit Ausdruck verleiht. Laut, indem es Zwischentöne erkundet – zwischen gestern und heute, dem Individuum und dem Ganzen, dir und mir. Das Buch, möchte man meinen, könnte mal gelesen werden. Eigentlich auch in Berlin. Eigentlich auch mit über 33.

 

Die Presse

 

»So großen Spaß ohne schalen Nachgeschmack hat Erinnerungsliteratur selten zuvor gemacht.« (Sebastian Fasthuber in Falter)

 

Broschur | 286 Seiten | 1. Aufl. 2003 | 12,90 €(D) | ISBN 978-3-930559-99-2

Wir werden Riesen sein
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