«Die lesende Welt», so schrieb der Kritiker Gustav Plutt 1965 in einer schmalen Buchhandels-Werbeschrift, «empfängt jedes neue Buch wie das Meer ein Schiff, das vom sicheren Stapel ins Ungewisse hinausläuft, um Leser und Wellen einzusammeln auf seinen Reisen zum Horizont oder aber, wenn es nicht bald schon durch mangelnde Baukunst auf den Grund des Vergessens sinkt, von den Sturmböen des Zeitgeschmacks auf eine der unzähligen Klippen geworfen zu werden, um mit einem so kurzen wie furchterregenden Krachen zu zerschellen und hernach nur noch auf die Plünderer zu warten …»

Eine so große wie banale Feststellung, eher für internationale Verlagshäuser gedacht statt für diesen Kleinstverlag, der sich ohne Marketing und Pressestimmen von Abenteuer zu Abenteuer hangelt. Was dem Verlag daran gefällt, ist das Buch als Schiff und nicht als Wasser wie beim vielzitierten «Büchermeer».

Ihre  Bücher sind keine Viermaster, sondern eher kleine Barken, aber bestens seetauglich und nun auf der Suche nach dem Wind. Springen Sie auf, um ein paar gut genutzte Stunden lang mitzusegeln.

 

Weitere Infos unter www.dasfuenftetier.ch